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Erfolgreicher Aktionstag gegen den Schlaganfall

11.07.2014

Es war die 10. gemeinsame Aktion der Deutschen Schlaganfallhilfe mit der Fachklinik Dr. Schindlbeck in Herrsching, um Interessierte über einen eventuell drohenden Schlaganfall zu informieren. Der Andrang war groß. 92 Interessierte konnten entweder eine computergestützte Analyse ihres Schlaganfallrisikoprofils unter Einbeziehung von aktuell analysierten Blutwerten wie Cholesterin- und Blutzuckerwerten erstellen lassen und schriftlich mit nach Hause nehmen oder eine Ultraschalluntersuchung der Halsarterien durchführen lassen. 

Bei dieser s.g. Screening-Untersuchung der Halsarterien, die als Spiegel des gesamten Gefäßsystems zu werten sind, zeigten sich überraschend häufig, in beinahe jedem 4. Fall Auffälligkeiten. So war verständlich, dass auch die von der Klinik angebotene Ernährungsberatung durch Spezialisten rege angenommen wurde “ Die so herausgefilterten Risikopatienten haben die Möglichkeit zusammen mit ihrem Hausarzt und ihren Fachärzten die Risikofaktoren zu minimieren, um das Risiko eines Schlaganfalls effektiv zu behandeln“, erläutert Dr. Achim Rotter, Chefarzt der Klinik Dr. Schindlbeck und Regionalbeauftragter der Deutschen Schlaganfallhilfe für den Landkreis Starnberg. In vielen Fällen konnten jedoch gute Testergebnisse den Interessierten mitgeteilt werden. Andere hatten jetzt nach der Durchführung der Ultraschalluntersuchung der Halsarterien mit hochauflösenden Geräten die Entscheidung getroffen, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, nachdem sie die Veränderung an den Arterien gesehen haben. Die Vorsorge vor einem Schlaganfall umfasst einerseits einen gesunden Lebensstil mit regelmäßiger körperlicher Aktivität, eine vitaminreiche Ernährung mit überwiegendem Einsatz von pflanzlichen Fetten und andererseits die konsequente Einstellung von Bluthochdruck und Reduzierung der Cholesterinwerte.

“Ein Schlaganfall ist ein Notfall, und bereits bei einer neu aufgetretenen Schwäche des Armes und /oder des Beines, halbseitiger Kribbelempfindung und Sprech- und Sprachstörung muss die unverzügliche Aufnahme auf eine Schlaganfallstation erfolgen.“ So Chefarzt Dr. Achim Rotter. Die Klinik Dr. Schindlbeck in Herrsching hält seit 10 Jahren eine solche Einheit vor, in der die Behandlung durch ein Spezialistenteam aus Internisten, Kardiologen und Neurologen sowie speziell geschulten Therapeuten und Pflegekräften erfolgt. Voraussetzung ist die Durchführung einer Computertomographie rund um die Uhr, um die Diagnose zu sichern. Denn wenn der Patient in den ersten 4 ½ Stunden in der Klinik nach Beginn des Schlaganfalls aufgenommen und diagnostiziert wird, kann die lebensrettende und prognoseverbessernde Maßnahme der Thrombolyse (Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn) auf der Schlaganfallstation erfolgen. Besser ist jedoch vorzubeugen und dieses Angebot haben die Bürger und Bürgerinnen an dem Aktionstag der Klinik Dr. Schindlbeck intensiv und erfolgreich genutzt. Weitere Aktionen sind in den nächsten Jahren vom Team der Klinik Dr. Schindlbeck geplant.

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