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PROF. DR. MED. KLAUS WENKE

Prof. Dr. med. Klaus Wenke
Prof. Dr. med. Klaus Wenke

FACHARZT FÜR HERZCHIRURGIE 

  • Facharzt für Herzchirurgie, Sportmedizin, Herzchirurgische Intensivmedizin, Thorax- und Kardiovaskularchirurgie
  • Angehöriger der Ärztekammer Bayern
  • Approbation erworben in der Bundesrepublik Deutschland
  • Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern: KV Nr. 64/07072

WERDEGANG

  • Medizinstudium an den Universitäten Münster, Göttingen, Heidelberg, Würzburg und an der Universität Bern/CH
  • Nach der allgemeinchirurgischen Facharztausbildung am Klinikum Memmingen folgte die Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik im Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Herrn Prof. Dr. W. Klinner und Herrn Prof. Dr. B. Reichart
  • Nach Erlangung der Gebietsbezeichnung Thorax- und Kardiovaskularchirurgie habilitierte sich Herr Wenke für die Fachrichtung Herzchirurgie und ist seither Hochschullehrer an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Zuletzt Oberarzt der Herzchirurgischen Klinik in München-Bogenhausen

MITGLIEDSCHAFTEN  

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie
  • Mitglied der Bayerischen Gesellschaft für Sportmedizin

Herzchirurgie

Herzschrittmacher-Implantation

Die Behandlung langsamer Herzrhythmusstörungen beinhaltet in vielen Fällen die Einpflanzung (Implantation) eines Herzschrittmachers. Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung in einem Operationssaal oder Herzkatheterlabor einer Klinik durchgeführt. Das Aggregat des Herzschrittmachers wird in der Regel im Bereich der rechten oberen Brust direkt unter die Haut platziert. Von hier aus können die Sonden des Gerätes in den rechten Herzvorhof und in die rechte Herzkammer eingeschwemmt und dort verankert werden. Über die Sonden kann das Herz dann regelmäßig stimuliert und der Rhythmus dadurch normalisiert werden.

Defibrillator-Implantation

Patienten mit lebensbedrohlichen schnellen Herzrhythmusstörungen benötigen zur Vermeidung eines plötzlichen Herztodes in einigen Fällen die Implantation eines Defibrillators. Die Systeme können Herzkammerflimmern erkennen und durch Abgabe eines kurzen Stromimpulses den Herzrhythmus regularisieren. Die Überlebensprognose der betroffenen Patienten wird dadurch erheblich verbessert. Der operative Eingriff ist einer Herzschrittmacherimplantation sehr ähnlich, das Aggregat ist jedoch aufgrund der notwendigen stärkeren Batterie etwas voluminöser.

Kardiale Resynchronisation (CRT-Implantation)

Einigen Patienten mit chronischer  Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann neben einer medikamentösen Therapie durch die Resynchronisationtherapie geholfen werden. Das hierbei verwendete spezielle Herzschrittmacher-Systeme (biventrikulärer Herzschrittmacher, CRT-System) ist in der Lage, die rechte und linke Herzkammer gleichzeitig zu stimulieren. Der operative Eingriff ist dem einer herkömmlichen Herzschrittmacherimplantation sehr ähnlich. Allerdings wird zusätzlich eine dritte Sonde in einer Herzvene an der linken Herzkammer verankert. Darüber hinaus ist das Aggregat aufgrund der notwendigen stärkeren Batterie volumniöser als ein herzkömmlicher Herzschrittmacher. Falls notwendig sind derartige Geräte zusätzlich mit einer Defibrillator-Funktion ausgestattet werden.

Bypass-Chirurgie

Die koronare Herzkrankheit ist die häufigste Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems in der westlichen Welt. Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Nikotinkonsum und negativer Stress sind die Hauptursachen für die Verkalkungen oder Verschlüsse der Herzkranzgefäße (Koronararterien). Durch die Minderdurchblutung kommt es zu einem Sauerstoffmangel im Herzmuskel mit der entsprechenden Schmerzsymptomatik bzw. einem Herzinfarkt.
Eine bewährte Therapie der Erkrankung ist die koronare Bypasschirurgie. Sie repräsentiert mit 70% den häufigsten herzchirurgischen Eingriff in der Herzchirurgie bei Erwachsenen. Die Operation wird sowohl klassisch mit der Herz-Lungen-Maschine als auch minimal-invasiv am schlagenden Herzen durchgeführt. Als Bypass-Gefäße werden heute die Brustwandarterien, Arterien der Unterarme und die oberflächlichen Venen aus den Beinen verwendet. Der Eingriff dauert in der Regel 3 – 4 Stunden, die Verweildauer im Krankenhaus beträgt ca. 10-12 Tage. Im Anschluss daran erfolgt eine 3-wöchige Rehabilitation.

Aortenklappenersatz

Der Aortenklappenersatz stellt den häufigsten Herzklappeneingriff dar. Er wird heutezutage oft auch in hohem Lebensalter durchgeführt, da die Aortenklappenerkrankungen gerade in dieser Altersklasse häufig sind. Bei der klassischen Operation wird der Brustkorb eröffnet, und die kranke Herzklappe gegen eine künstliche ausgetauscht. Die Operationsdauer beträgt ca. 3-4 Stunden. Als Klappenprothesen werden altersabhängig mechanische oder biologische Herzklappen verwendet. Bei mechanischen Herzklappen ist nach der Operation dauerhaft eine effektive Blutverdünnung z.B. mit Marcumar notwendig.

Mitralklappenrekonstruktion

Der zweithäufigste Herzklappeneingriff ist die Reparatur (Rekonstruktion) der Mitralklappe. Undichtigkeiten an dieser Herzklappe können in der Regel durch operative Korrekturen an den Klappensegeln behoben werden. Die Klappensegel werden durch künstliche Sehnenfäden oder durch Entfernen defekter Klappenanteile rekonstruiert. Ein künstlicher Ring um die Klappe (Mitralring) stabilisiert das Rekontruktionsergebnis. Die Operationsdauer beträgt ca. 4 Stunden. Ungefähr 90% aller Mitralklappenfehler können heute auf diese Weise repariert werden. Eine dauerhafte Blutverdünnung mit z.B. Marcumar ist nach solch einer Operation nicht notwendig. Nur in seltenen Fällen ist der Ersatz der Mitralklappe durch eine biologische oder mechanische Prothese notwendig. Auch die Tricuspidalklappe eignet sich für ein Rekontruktionsverfahren.

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